Ändere · Außerordentliche Maßnahmen
Aufhebung von Gold-, Währungs- und Indexierungsklauseln
- Was es ist
- Gesetze erklären vertragliche Schutzbestimmungen wie Goldklauseln, Fremdwährungsklauseln oder Inflationsindexierung in bestehenden und künftigen Verträgen einschließlich Staatsanleihen für unwirksam.
- Warum die Maßnahme zählt
- Gläubiger, darunter Inhaber von Staatsanleihen, erhalten nominales entwertetes Geld statt des vertraglich vereinbarten realen Werts.
Wann die Regel in Kraft war
- Vereinigte Staaten: 1933 → 1935, Historisch; Das Ende ist nicht dokumentiert
- Argentinien: 2002 → heute, In Kraft
2 Beispiele
Vereinigte Staaten
1933 → 1935HistorischDas Ende ist nicht dokumentiert · Laut Quellenbeleg: ab 5. Juni 1933
Der Kongress erklärte Goldklauseln für nichtig und alle Verpflichtungen Dollar für Dollar in gesetzlichen Zahlungsmitteln erfüllbar. Der Supreme Court (Oberster Gerichtshof) hielt dies bei Bundesanleihen für verfassungswidrig, sprach den Anleihegläubigern aber keinen Schadenersatz zu.
Vereinigte Staaten heute: Index 42,9Joint Resolution of 5 June 1933 (H.J.Res. 192); Perry v. United States, 294 U.S. 330 (1935)Primärquelle
“provides that such obligations shall be discharged by payment, dollar for dollar, in any coin or currency which at the time of payment is legal tender”
Argentinien
2002 → heuteIn KraftLaut Quellenbeleg: 2002-heute
Untersagte Anpassungs- beziehungsweise Indexierungsklauseln für alle nach dem Notstandsgesetz von 2002 entstandenen Verpflichtungen.
Argentinien heute: Index 40,1Decreto 214/2002, art. 5 (with Ley 23.928 arts. 7 and 10 as amended by Ley 25.561)Primärquelle
“Las obligaciones de cualquier naturaleza u origen que se generen con posterioridad a la sanción de la Ley N° 25.561, no podrán contener ni ser alcanzadas por cláusulas de ajuste.”
Beispiele und ihre Zeitangaben geprüft .